Charles Haddon Spurgeon

SpurgeonCharles Haddon Spurgeon

Charles Haddon Spurgeon, geboren am 19. Juni 1834 in Kelvedon (Essex, England) war ein englischer Baptistenpastor. Er gilt als einer der bekanntesten Prediger des 19. Jahrhunderts.

Zum Predigen kam er, wie es so schön heißt, „wie die Jungfrau zum Kind“. Irgendwo habe ich davon gelesen. Er war zu einer Gebetsversammlung gegangen und hörte dem Prediger zu, der ihn dann plötzlich vorwinkte und zu ihm sagte: „Jetzt sage du etwas zu dem Predigttext!“ Und Spurgeon begann seine Gedanken zu formulieren und auszusprechen. Was er dann sagte, berührte die Anwesenden unheimlich stark. So erkannte er seine Berufung zum Predigen. Seine späteren Predigten wurden stenografiert, vervielfältigt, weitergegeben und in andere Sprachen übersetzt.

Spurgeon hatte eine wundervolle Gabe, seine Predigten zu illustrieren. Er nannte die Illustration das „Fenster der Predigt“. Oder wie man es auch sagen kann „Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte“.

Von 1866 bis 1879 baute er das Stockwell Orphanage auf, eine Betreuungseinrichtung für Waisenkinder. Ein Glauben ohne Werke war für ihn tot. Auch zahlreiche schriftliche Werke zeugen von seinem Fleiß und seinem tiefen Glauben.

Insgesamt hatte er später 17 Armenhäuser, Waisenhäuser für fünfhundert Knaben, eigene Schulen und Altersheime zu versorgen. Manchmal hatte er auch mit Geldnot zu kämpfen, doch er ließ sich nie entmutigen. In solchen Momenten pflegte er dann fröhlich zu sagen: „Wenn die Ebbe am tiefsten ist, muss die Flut bald zurückkehren“.

Sein Altersbekenntnis lautete: „Meine ganze Theologie ist auf vier Worte zusammengeschrumpft: Jesus starb für mich!“

Sein Leben wurde am 31. Januar 1892 im Alter von nicht einmal 58 Jahren vollendet. Vor seinem Ende sagte er noch: „Meine Arbeit ist zu Ende, aber der Herr hat alles wohl gemacht.“

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